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Cebit und Inklusion Das Institut f?nklusion f?rt als sozial-digitales Kompe­tenz­zentrum die Teil­habe von Menschen mit Behin­derung am ?nt­lichen Leben und in der Arbeits­welt. Hier­f?ollen in Koopera­tion mit Expert­Innen in eigener Sache, Universi­t?n und Unter­nehmen barriere­freie Inter­net­dienste zur sozial-digi­talen Teil­habe f?enschen mit spezi­fischen Anforder­ungen gem?der UN-Behin­derten­rechts­konven­tion und der EU-Dienst­leistungs­richt­linie ent­wickelt werden.
Einige spannende Veranstal­tungen finden in den n?sten Tagen auf der Cebit am Sonder­exponat-Stand E-Inklu­sion mit barriere­freien ID-Security-Techno­logien, Halle 9, Stand B60 statt:
Dienstag, 2.3.
9–11h: Karl Finke, Behinderten­beauf­tragter von Nieder­sachsen, www.behinderten­beauftragter-nieder­sachsen.de
9–9.30h: Bundes­innen­minister Dr. Thomas de Maizi?
9.30–10h: Bundes­beauf­tragte f?T, Staats­sekret?n Cornelia Rogall-Grothe
Mittwoch, 3.3.
10.30h: Ottmar Miles-Paul, Landes­beauf­tragter f?ie Belange behin­derter Menschen in Rhein­land-Pfalz, (www.lb.rlp.de) auf dem Rhein­land-Pfalz-Stand C39, eben­falls in Halle 9. An der Diskussion unter dem Motto »Neue Techniken – Zugang f?lle« nehmen auch der Vize­pr?dent des rhein­land-pf?ischen Landes­amtes f?oziales, Jugend und Ver­sorgung, Detlev Placzek, Wilhelm Lickteig vom Landes­blinden- und Seh­behinderten­verband Rhein­land-Pfalz sowie Melanie M?r und Andr?ecke vom Bundes­minis­terium f?rbeit und Soziales teil.
13–14h: Ottmar Miles Paul zum Gespr? »Infor­mations­technik ohne Barrieren« beim Institut f?nklusion.
15.40–16h: Im Forum: Slot des Instituts f?nklusion: »Sozial-digitale Inklusion sicher und barriere­frei im Web 2.0 mit dem neuen Personal­ausweis realisieren!«
Donnerstag, 4.3.
10–10.30h: Interview zum Thema »Barriere­freiheit im Web durch Design for all« mit dem Inter­net-TV-Sender »Live im Netz« – wird live ausgestrahlt.
Freitag, 5.3.
15–15.30h: Hannelore Loskill, Sprecherin des Sprecher­rates des Deutschen Behinderten­rates, stell­vertretenden Bundes­vorsitzen­den der BAG Selbsthilfe, Diplom-Infor­matikerin, Anwendungs- und System­programmiererin im Rechen­zentrum der Heinrich-Heine-Uni­versit?in D?l­dorf. Gespr? ? »E-Inklusion mit barriere­freien ID-Security-Technologien.«
Samstag, 6.3. (Publikumstag)
14.–14.20h: Im Forum: Slot des Instituts f?nklusion: »Sozial-digitale Inklusion sicher und barriere­frei im Web 2.0 mit dem neuen Personal­ausweis realisieren!«
Berge hoch, Barrieren niedrig – Schweiz setzt WCAG 2.0 um Gute Nachrichten f?nternetnutzer in der Schweiz. Das Land hat seine Richtlinien f?ie Gestaltung von barrierefreien Internetangeboten auf Grundlage der Web Content Accessibility Guidelines 2.0 (WCAG 2.0) aktualisiert. Der Informatikrat des Bundes (IRB) hat am 26. Januar 2010 einstimmig die ?derungen des Standards P028 Version 2.0 angenommen. Bestehende Webseiten des Bundes m?n demnach bis zum 31.12.2010 den Bedingungen der WCAG 2.0 entsprechen und mindestens die Konformit?stufe AA erreichen. Neue Websites m?n ab sofort diese Richtlinien einhalten.
Damit ist die Schweiz das erste deutschsprachige Land, das der offiziellen und vom W3C autorisierten deutschen ?ersetzung der Richtlinien faktisch Gesetzesrang verliehen hat. Diese ?ersetzung hat eine von der Aktion Mensch im Rahmen der Initiative ›Einfach f?lle‹ ins Leben gerufene Arbeitsgruppe im vergangenen Jahr erstellt. Derzeit werden unter Federf?ng der Aktion Mensch die Programmier- und Gestaltungstechniken zur WCAG 2.0 und weiterer erl?ernder Dokumente ?setzt.
Deutsche Richtlinien sind veraltet
In Deutschland l?t dagegen die Neufassung der »Barrierefreie Informationstechnik Verordnung« (BITV) weiter auf sich warten. Das zust?ige Bundesministerium f?rbeit und Soziales hat zwar wiederholt erkl?, sich bei der ?erarbeitung der BITV auch an den Empfehlungen der WCAG 2.0 zu orientieren, hat aber bislang keine verbindlichen Termine genannt.
Die gesetzlichen Vorgaben zur Barrierefreiheit der Internetangebote der Beh?n der Bundesverwaltung in Deutschland beruhen damit faktisch auf den technischen Standards der 1999 erstmals ver?ntlichten WCAG 1.0. Wesentliche technische Entwicklungen der vergangenen 10 Jahre sind also nicht ber?ichtigt. Gleiches gilt auch f?ie entsprechenden Verordnungen auf Landesebene und bei nachgeordneten Beh?n, die sich an der BITV orientieren. Au?rdem beeinflusst die Verz?ung die Umsetzung sogenannter Zielvereinbarungen zur Barrierefreiheit von Internetangeboten, die zwischen Unternehmen und Behindertenverb?en geschlossen werden k?n.
Schweiz setzt auf Kontrolle und Transparenz
Auch bei der Frage nach M?chkeiten einer kontinuierlichen Fortschreibung entsprechender Richtlinien lohnt sich deshalb ein Blick in die Schweiz. Als sogenannte Prozessvorgabe schreibt die Schweizer Regelung fest, dass sich innerhalb von drei Monaten nach Erscheinen neuer Richtlinien der Web Accessibility Initiative (WAI) die Fachgruppe »Zug?lichkeit/Accessibility« trifft, um die Erneuerungen der Richtlinie des Bundes in die Wege zu leiten. Dar? hinaus wird die Bundeskanzlei – eine Beh? vergleichbar dem deutschen Bundeskanzleramt – ab 2011 j?lich ?pr?, ob die Standards eingehalten werden. Besonders bemerkenswert: Die Ergebnisse dieser ?erpr?g sollen im Internet ver?ntlicht werden.
Weitere ?ersetzungen zur WCAG, Teil 7 Heute gibt es die ?er­setzung eines Textes, der sich weniger um die Richt­linien selbst dreht; dieses Doku­ment erl?ert die Schl?l­rolle, welche die inter­nationale Harmo­nisierung von Stan­dards im Web f?enschen mit Behin­derungen spielt:
»Warum eine Harmoni­sierung von Standards f?as Web unent­behrlich ist«
Wie immer freuen wir uns ? Ver­besserungs­vor­schl? in den Kommentaren.
WCAG in weiteren Sprachen
Zum Thema internationale Harmonisierung passt, dass auch die Kollegen in Europa flei?g waren – seit gestern gibt es nun eine offizielle ?ersetzung der WCAG 2.0 auf Italienisch: »Linee guida per l'accessibilit?ei contenuti Web (WCAG) 2.0«; bereits in der vergangenen Woche wurde der finale Entwurf der offiziellen spanischen ?ersetzung ver?ntlicht: »Pautas de Accesibilidad para el Contenido Web (WCAG) 2.0«.
Weitere ?ersetzungen zur WCAG, Teil 6 Hier nochmal ein grund­legender Text, der erkl? was Barriere­frei­heit im Web ist, warum Barriere­frei­heit im Web wichtig ist und wie man am besten damit anf?t:
»Einf?ng in die Barriere­frei­heit im Web«
Wie immer freuen wir uns ? Ver­besserungs­vor­schl? in den Kommentaren. Weitere ?ersetzungen zur WCAG, Teil 5 Heute gibt es den ?er­setzungs-Entwurf eines Doku­ments der WAI, in dem die wichtigsten Unter­schiede zwischen den alten und den neuen Richt­linien erkl? werden:
»Wie sich die WCAG 2.0 von den WCAG 1.0 unterscheiden«
Wie immer freuen wir uns ? Ver­besserungs­vor­schl? in den Kommentaren. Weitere ?ersetzungen zur WCAG, Teil 4 In unserer kleinen Advents­serie mit ?er­setzungen zur WCAG 2.0 gibt es heute ein weiteres wichtiges Doku­ment zum besseren Ver­st?­nis der Richtlinien:
»WCAG 2 – H?ig gestellte Fragen (FAQ)«
Wie immer freuen wir uns ? Ver­besserungs­vor­schl? in den Kommentaren. Weitere ?ersetzungen zur WCAG, Teil 3 Heute gibt es nochmal einen etwas l?eren Text, in dem der Aufbau der WCAG-Richt­linien und der dazu­geh?en Doku­mente ver­deutlicht wird und die ver­schiedenen Einsatz­zwecke erkl? werden:
»Die WCAG 2.0-Dokumente«.
Wie immer freuen wir uns ? Ver­besserungs­vor­schl? in den Kommentaren. Bitte beachten Sie, dass die Links in allen Doku­menten nat?ch noch auf die englisch­sprachigen Originale zeigen und einge­bettete Grafiken noch nicht ?­setzt wurden. Diese werden erst nach Ab­schluss der ?er­setzungen ange­passt, wenn es eine stabile und referenzier­bare URL f?edes Dokument gibt. Weitere ?ersetzungen zur WCAG, Teil 2 Wir hatten ja gestern schon kurz ver­meldet, dass es mit den ?er­setzungen nun weiter­geht; hier w? dann die n?ste zu der wir gerne den Input der Community ein­holen w?n:
»Schnelle Tipps zur Barriere­freiheit im Web« – zur Ab­wechslung mal was ganz kurzes. Wenn Sie Vor­schl? haben, wie etwas besser ?­setzt werden sollte, k?n Sie diese gerne hier in den Kommentaren hinterlassen. Weitere ?ersetzungen zur WCAG Die im November ver?ntlichte offizielle deutsche Version der Web Content Accessi­bility Guidelines 2.0 (WCAG 2.0) war erst der Anfang; wie ange­k?gt folgen nun weitere ?er­setzungen von Doku­menten der Web Accessi­bility Initiative des W3C, in denen die Richt­linien zur Barriere­frei­heit weiter erkl? werden.
Wir werden erste Entw? der ?er­setzungen in loser Folge hier im EfA-Blog ver?nt­lichen. Bei den Doku­menten handelt es sich um Roh­fassungen und wir w?n gerne das Fach­wissen der Community einholen, um die ?er­setzungen weiter zu ver­bessern. Wenn Sie also Vor­schl? haben, wie etwas besser ?­setzt werden sollte, k?n Sie diese gerne hier in den Kommentaren hinter­lassen. (Bitte beachten Sie dass die Kommen­tare zurzeit wegen des hohen Spam-Auf­kommens moderiert werden und unter Um­st?en erst nach einiger Zeit auf dieser Seite erscheinen)
Den Anfang macht heute die »?ersicht zu den Richt­linien f?arriere­freie Webinhalte (WCAG)« (die englischen Original­texte sind zum Ver­gleichen jeweils von den ?er­setzungen aus verlinkt).
Die Sendung mit der BIENE Bei Youtube gibt es einen ?serst sehenswerten Film zur diesj?igen BIENE-Verleihung, den Wolfgang Noelke f?en Deutschlandfunk produziert hat: »WsWW: BIENE Award 2009« – wie es f?ie Berichterstattung geh?nat?ch mit Untertiteln. Aus der Beschreibung bei Youtube:
Christina Drees und Andr?chr? aus Bremen sind einzige Preistr?r einer goldenen BIENE (hier im Interview f?en, am 5. Dezember gesendeten DLF-Beitrag). Der erg?ende Film beleuchtet drei Auszeichnungen:
1: Den, von der Jury ausgew?ten Sonderpreis halte ich grunds?lich f?ichtungsweisend.
2: Die diesj?ige silberne BIENE f?in Geldinstitut l?ein allt?iches Problem.
3: Wird nur eine BIENE in Gold verliehen, ist es wert, mal nach den Ursachen zu fragen.
Die Jury ist gnadenlos in ihren Entscheidungen und vergibt im Zweifelsfall, wie wieder im Jahr 2009 f?inige Kategorien auch mal gar keine Preise. Das Web k?e schon l?st viele Kommunikationsbehinderungen technisch ausgleichen, w?n die Designer bereits zu Beginn eines Webauftritts der Barrierefreiheit h?te Priorit?verleihen.
Kein Ladenbesitzer w? in der realen Welt sein Gesch? hinter einer Barriere er?en. In der digitalen Lebenswelt wird das ab und zu heute noch versucht.
Dabei ist es aus technischer Sicht kein Problem, eine barrierefreie Zugangserleichterung f?lle zu gew?leisten.
Die 150 kompromisslosen BIENE Kriterien zu bestehen, gilt als Garantie h?ter Web-Qualit? mit einer, kaum in Gold aufzuwiegenden Werbewirksamkeit. Das Ergebnis kommt schliesslich uns allen zugute, auch Menschen ohne Behinderung.
Um m?chst vielen Usern zu erm?chen, das Video zu sehen, reize ich in diesem Fall mal die YouTube- M?chkeiten aus und experimentiere mit fast wortgetreuen Untertiteln. Bin gespannt, ob dies f?eh?se ausreichend ist und bin aus dieser Richtung dankbar f?ventuelle Anregungen.
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